Logo der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Helfen statt Hamstern

Wer in der Coronazeit Hilfe braucht oder selbst Hilfe anbieten möchte, kann dies über die Initiative „Helfen statt Hamstern“ tun.

 

mehr erfahren

Gruß aus dem Taizé-Gebetskreis

Die Verleugnung des Petrus

Verleungung des Petrus

Noch ist es dunkel in Jerusalem. Noch hat kein Hahn gekräht.
Einige Soldaten sitzen um das Feuer, das im Hinterhof des Gebäudes brennt, in dem Jesus verhört wird. Auch Petrus sitzt dabei und wärmt sich.

Und es trat eine Magd zu ihm und sprach: „Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa.“ Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: „Ich weiß nicht, was du sagst.“
Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: „Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.“ Und er leugnete abermals und schwor dazu: „Ich kenne den Menschen nicht.“ Und nach einer Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: „Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich." Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne den Menschen nicht.“

Und alsbald krähte der Hahn.

Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus gesagt hatte:
„Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“
Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

Matthäus 26, 69-75

Verleugnung des Petrus

Lebensreise

Lebensreise

Die Eisenbahn auf diesem Bodenbild ist gerade durch einen Tunnel gefahren. Und nun geht die Fahrt weiter durch eine schöne Landschaft. Aber wohin eigentlich?
Ein Ziel ist nicht erkennbar.
Erich Kästner muss ein ähnliches Bild vor Augen gehabt haben, als er sein „Eisenbahngleichnis“ geschrieben hat. Er vergleicht darin das im Eiltempo dahineilende Leben mit einer Zugfahrt ins Unbekannte. Dabei sitzen wir alle im gleichen Zug und würden manchmal am liebsten unsere Augen verschließen vor dem, was wir sehen.

 

Jochen Klepper, einem Zeitgenossen von Erich Kästner, gelingt es in einem Lied zur Jahreswende (EG, Nr. 64, Vers 6), seine Lebensreise anders zu sehen. „Im Fluge unserer Zeiten“ vertraut er sich einer Mitte an, in der alle Bewegung zur Ruhe kommt:

 

Der du allein der Ew'ge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unserer Zeiten:
Bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.